Website Anita Cortesi

Feinheiten im Umgang mit Astrologie-Software

Vom astrologischen Schicksal der Menschen, die zur Winterzeitumschaltung zur Welt kommen

Ab dem 27. Oktober 2013 3h haben wir Winterzeit und danach haben wir Zeitabstand zu UT -1h statt -2h. Bei der Umschaltung von Sommerzeit auf Winterzeit springt die Zeit von 02:59:59 Uhr auf 02:00:00 Uhr zurück, wir durchleben diese Stunde also 2 Mal. Für ein Kind, das im zweiten Durchlauf dieser Stunde zur Welt kommt, hat das schwerwiegende astrologische Auswirkungen.

Nehmen wir an, Stefan Winterzeit wäre am 28.10.2012 um 2h15 in Bern geboren und zwar im zweiten Durchgang dieser Stunde. Wenn man das in einer Astrologiesoftware eingibt, wird das als Sommerzeit erkannt, denn die Umschaltung ist ja erst um 3h, und man erhält AC 29°46' Löwe und Mond 14°48' Widder. Der Himmel ist aber in dieser Zeit um eine Stunde vorgerückt und es wäre richtig AC 150' Jungfrau und Mond
15°19' Widder.

Wenn man davon weiss, muss man die von der Software ermittelte Zeitzone manuell von -2 auf -1 ändern, denn im zweiten Durchgang ist ja eigentlich schon Winterzeit, aber die Software kann an der Zahl nicht erkennen, ob das im ersten oder zweiten Durchgang war.

Wie man sieht ist selbst das vermeintlich genau gerechnete Horoskop ist nicht immer so eindeutig.

Hat man dieses Problem bei der Umschaltung von Winterzeit zu Sommerzeit auch?

Leo Glatz, Programmierer der Astrosoftware Chiron